Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)    

Projekt "Klimafreundliche Mitarbeitermobilität"

Das Projekt „Klimafreundliche Mitarbeitermobilität – Analyse und Konzeption zukünftiger Ausgestaltungsformen“ untersucht im Zeitraum 10/2017 - 09/2019 nutzerorientierte Lösungen für den Umstieg auf klimafreundliche Verkehrsmittel.

Am Pilotstandort Ludwigshafen ermittelt das Projekt gemeinsam mit bedeutenden Arbeitgebern, wie klimafreundliche Mobilitätsangebote infrastrukturell ausgestaltet, mit Services unterstützt und mit Anreizen motiviert werden müssen, damit sie aus Sicht von Beschäftigten hohe Attraktivität und folglich eine hohe Nutzungswahrscheinlichkeit erreichen.

 

Zu diesem Zweck werden Präferenzen für eine Vielzahl von Mobilitäts-Gestaltungsoptionen an sieben mitarbeiterstarken Standorten in Ludwigshafen ermittelt. Die Daten werden in  Mitarbeiterbefragungen durch computerbasierte Discrete-Choice-Experimente erhoben, mit denen die Einflüsse möglicher Maßnahmen auf die wahrgenommene Gesamtattraktivität klimafreundlicher Angebote wie Radmobilität, ÖPNV und Fahrgemeinschaften differenziert untersucht werden können. Zentrale Ergebnisse werden in einem veröffentlichten Projektbericht dargestellt.

Die konsequente Einnahme der Nutzerperspektive, die innovative Form der Datenerhebung und die Vernetzung großer Arbeitgeber mit ähnlichen Herausforderungen sind zentrale Merkmale des Projekts.

Zum Hintergrund: Die Mitarbeitermobilität hat sich zu einem wichtigen Handlungsfeld von Arbeitgebern zur Reduktion von CO2-Emissionen entwickelt. Derzeit ist ein erheblicher Teil der verkehrsbedingten CO2-Emissionen weiterhin auf den motorisierten Individualverkehr zwischen Wohn- und Arbeitsort zurückzuführen. Damit in Zukunft eine stärkere Verlagerung auf klimafreundliche Alternativen wie  (E-) Fahrradmobilität, öffentlichen Verkehr, intelligente Mitfahrkonzepte, E-Fahrzeuge sowie intermodale Lösungen gelingt, muss die wahrgenommene Attraktivität dieser Alternativen gesteigert werden. Zum einen ist dabei zu beachten, dass attraktive Gesamtpakete geschnürt werden, die sich aus Infrastrukturmaßnahmen, unterstützenden Services und direkten Nutzungsanreizen zusammensetzen. Zum anderen müssen die Angebote so ausgestaltet sein, dass sie möglichst gut auf Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sind. Die differenzierte Kenntnis von  Nutzerbedürfnissen ist demnach zentraler Ausgangspunkt für die Gestaltung stimmiger klimafreundlicher Mobilitätslösungen für Arbeitnehmer.

Förderung und Kofinanzierung

Das Projekt wird durch die Europäische Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zu 50% finanziell gefördert.

Die Kofinanzierung erfolgt zu gleichen Anteilen durch Mittel der Projektpartner (zugleich Untersuchungsstandorte):

AbbVie GmbH & Co. KG, BASF SE, Sparkasse Vorderpfalz, Technische Werke Ludwigshafen AG, Rhein-Pfalz-Kreis, Stadt Ludwigshafen am Rhein, Hochschule Ludwigshafen am Rhein.

Medienpartner ist Die Rheinpfalz.

Strategisch unterstützt wird das Projekt durch die DB Regio AG und die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH.  

Kontakt

Philipp Tachkov

Ernst-Boehe-Str. 4
67059 Ludwigshafen

 +49 (0) 621 5203-259

philipp.tachkov@hs-lu.de

Svenja Richler

Ernst-Boehe-Str. 4
67059 Ludwigshafen

 +49 (0) 621 5203-366

svenja.richler@hs-lu.de